
KoKon ist das Kompetenzzentrum für frauenspezifische Themen Innergebirg im Salzburger Land. Wir setzen uns dafür ein, die Lebenssituation für Frauen am Land in allen Bereichen zu verbessern. Es ist unser Ziel, die Mitwirkungsmöglichkeiten von Frauen an gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen zu erhöhen. Unser gemeinnütziger, überparteilicher und antirassistischer Verein besteht bereits seit 1998 und ist sei 1.1.2012 anerkannte Frauenservicestelle. KoKon ist Mitglied im Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen. Für seine Idee und sein Engagement im Sinne einer emanzipatorischen Frauenpolitik wurde er im Jahr 1999 mit dem Troll-Borostyani-Preis ausgezeichnet
im Rahmen des Leader-Projektes "Chancengleichheit im ländlichen Raum"
Platz nehmen in den Reihen der ParlamentarierInnen
Mut zum gemeinsamen Lernen - so das Motto, unter dem sich interessierte Frauen im Pongau zusammenfanden, um sich gegenseitig Mut zum gesellschaftspolitischen Engagement in den Gemeinden zu machen.
In den vergangenen Jahren ist der Anteil politisch aktiver Frauen in den Pongauer Gemeinden zurückgegangen. Die Zukunft wird deutlich machen, dass ländliche Regionen ihre Vitalität und Stärke nur halten können, wenn sich auch Frauen aktiv am gesellschaftpoltischen Leben beteiligen und Grundlagen dafür geschaffen werden, dass junge gut ausgebildete Frauen zum Bleiben motiviert werden.
Das fast einjährige Mentoringprogramm ermöglichte den Frauen die Eröffnung neuer Perspektiven in der politischen Arbeit, Erfahrungsaustausch, Netzwerken. Die Mentee wurden von politisch erfahrenen und aktiven Mentorinnen unterstützt und begleitet. Entstanden ist eine aktive und lebendige Gruppe von Frauen, die gemeinsam mehr Teilhabe von Frauen an gesellschaftlichen Entscheidungen anstreben. Zum Ausklang des Programms unternahm die Gruppe eine gemeinsame Wienfahrt mit Parlamentsbesichtigung, Besuch einer Plenarsitzung und einem Spaziergang durch Wien auf den Spuren von Frauengeschichte. Das Projekt macht Mut zu mehr und lässt hoffen, dass die Mitwirkung von Frauen in kommunalen Strukturen nicht nur ein Wunsch bleibt!
